über uns

Lotte und Peter: über uns

Schweiz, Südfrankreich, Pyrenäen 2013 (2)



Mittwoch, 24.7.


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Am späteren Vormittag sitzen wir noch gemütlich beim Frühstück, da fährt ein Zwillingsbruder unseres Mercedes auf den Campingplatz. Es ist Joachim, der „Rumtreiber“ von den Busfreaks, mit dem wir uns hier verabredet haben. Wir kennen uns nur aus dem Internet, aber wir verstehen uns sehr gut und verbringen zusammen drei schöne Tage an der Ardeche. 
Ich habe noch kein Vertrauen zu meinem Motorrad und frage Joachim, ob er mich mit seiner BMW-Beiwagenmaschine zum Einkaufen in den nächsten Ort begleitet. Wir fahren gemeinsam, und nach 2km streikt die XT. Kurz warten und weiterfahren, leider stehe ich eine Minute später schon wieder. Joachim und ich vermuten jetzt, dass die „Reserve“-Stellung des Benzinhahns das Problem ist – diese Leitung ist vielleicht verstopft. Vielleicht reicht es also immer schön brav zu schauen, dass der Benzintank möglichst voll ist, um das Problem erst gar nicht aufkommen zu lassen. Wir lassen die XT stehen und ich nehme im Beiwagen Platz, um Benzin zu holen. Die nächste Tankstelle hat keinen Leihkanister, daher holen wir am Campingplatz einen leeren Kanister von Joachim. Dann geht es zum Füllen zurück zur Tankstelle, dann wieder zum Motorrad. Wir schütten 10lt in den Tank, stellen die Benzinzufuhr auf „normal“ und fahren weiter zum Supermarkt. Ich nutze Joachim´s Beiwagen als Kofferraum und kaufe gleich 24lt Wasser in Flaschen. Am späteren Nachmittag fahren wir noch mit den Motorrädern zur Ardèche-Schlucht. Diesmal ist Lotte auch dabei und die Maschine fährt ohne Probleme.
Wir erreichen die Ardechebrücke bei Saint-Martin. 

Die ersten dunklen Wolken zeigen sich, aber in unserem Team gibt es natürlich keine WarmduscherInnen. 
Bald sind es eindeutige Gewitterwolken, die uns entgegen ziehen, doch wir lassen uns nicht entmutigen. Auch die ersten Regentropfen halten uns zunächst nicht auf, aber plötzlich fahren wir durch einen Wolkenbruch, wie wir ihn so auf dem Motorrad noch nie erlebt haben. Schnell wird die Sicht schlechter, Hagelkörner und Blitze lassen uns jetzt umdrehen. Wir fahren vorsichtig zurück: Ich fürchte mich vor einem Ausrutscher auf der fast überschwemmten Straße, Joachim hat mit dem Beiwagengespann Probleme wegen Aquaplaning. Auf den Beinen sind wir bald vollkommen durchnässt, am Oberkörper halten die Lederjacken einiges ab, obwohl es natürlich von oben hinein rinnt. In den Schuhen steht das Wasser, doch die Luft bleibt trotzdem warm und wir kommen mit dem Schrecken, aber ohne Erkältung davon. Meine Angst um eine vom Regenwasser eingeknickte Busmarkise ist zum Glück unbegründet, denn am Campingplatz hat es kaum geregnet.


Donnerstag, 25.7.


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Wir frühstücken gemeinsam mit Joachim, plaudern noch ein wenig und starten dann zu unserem zweiten Versuch, die Ardècheschlucht hinauf zu fahren. Wir sind sehr froh, dass es für Joachim kein Problem ist, sich unseren Plänen anzupassen. So ist es für uns, was unser Moto betrifft, sicherer. Wir fahren wieder über die kleine Brücke bei St-Martin-d´Ardèche und dann immer höher hinauf am Fluss entlang.

Von hier aus haben wir tolle Einblicke in die Mäander des Flusses. Leider bemerken wir, dass der momentane Wasserstand nicht so günstig für eine Paddeltour ist, die wir eigentlich vor hatten. Es gibt lange Strecken, wo der Fluss sehr ruhig ist und kaum fließt, sodass man viel paddeln muss. Außerdem sind hier die Massen unterwegs und bei jeder Stufe staut es sich. Das ist nicht so attraktiv, dass wir uns gerne ein Boot ausgeborgt hätten.

Lieber suchen wir uns eine Stelle zum Baden, was gar nicht so einfach ist, denn es muss eine Stelle nahe am Fluss sein und es muss ein Parkplatz vorhanden sein. Da außer uns noch ca. tausend andere diese Idee haben, können wir froh sein, nicht mit dem Auto oder gar mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. So ein Motorrad lässt sich leicht noch irgendwohin quetschen. Auch Joachim findet für seine Beiwagenmaschine ein schattiges Plätzchen. Wir merken schnell, dass frei baden an der Ardèche ein Fremdwort ist und entrichten halt auch unseren Obulus. Wir wollen uns aber darüber nicht ärgern, schließlich sind wir auf Urlaub und in einer sehr touristischen Gegend. Da kostet eben sogar das Luftholen Geld. Die Szenerie ist einzigartig, ein riesiger Felsbogen überspannt hier die Ardeche. Das Schwimmen im Fluss entschädigt uns dann für Vieles. Es ist einfach herrlich, denn an dieser Stelle ist das Wasser  tief und man kann weite Strecken schwimmen.

Am Rückweg nutzen wir noch viele kleine Parkplätze mit Aussichtsbalkone zur Schlucht.

Hier gibt es auch Tropfsteinhöhlen, die für Besucher begehbar sind. Die Führung dauert ca 45 Minuten. Die Höhle liegt nicht waagrecht im Berg, sondern geht steil nach unten und wir sind froh, dass die Lufttemperatur um mindestens 20°C niedriger als draußen ist. 


Freitag, 26.7.


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Nach dem Frühstück entscheiden wir uns für einen weiteren Tag an der Ardèche, auch Joachim hat noch Zeit. Er zeigt uns das Innere seines Campingfahrzeugs. Es ist ein Mercedes aus der gleichen Serie wie unserer, aber 2m kürzer. Besonders gut gefällt mir eine sehr stabile, selbst geschweißte Laptop-Halterung im Fahrerhaus.
Erst am späten Nachmittag lässt die Hitze nach und wir machen einen Ausflug ins ca. 20km entfernte Orange.
Die Parkplatzsuche ist diesmal etwas aufwendiger, weil sich das Beiwagengespann nicht so einfach in die kleinste Lücke quetschen lässt. Aber die Größe hat auch Vorteile.Wir können unsere dicken Jacken und Hosen im Beiwagen deponieren und brauchen sie nicht beim Stadtbummel mitzuschleppen.


Nach dem Umziehen besichtigen wir das römische Theater, das entlang einer Felswand angelegt wurde und noch heute für Opern- und Konzertaufführungen genutzt wird.


Dann bummeln wir durch die Altstadt und versuchen in einem Restaurant verschiedene Crèpe-Variationen. Gegen Mitternacht sind wir wieder am Campingplatz, da können wir schon auf meinen Geburtstag anstoßen.


Samstag, 27.7.


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Am Vormittag machen wir uns reisefertig und verabschieden uns von Joachim, der ins Ockergebiet von Roussillon weiter fährt. Wir fahren erst mal 40km auf Landstraßen genau nach Süden, vor Nimes wollen wir auf die Autobahn wechseln. Anfangs kommen wir gut voran über typisch französische Landstraßen, links und rechts große, Schatten spendende Platanen über viele Kilometer. 

Vor Bagnols beginnt ein Stau, in dem wir oft minutenlang stehen. Die Ursache erkennen wir dann einige Kilometer weiter beim Durchfahren der Kleinstadt. Neben der Brücke über den kleinen Fluss Ceze findet ein mehrtägiges Reggae-Festival statt und verursacht das totale Verkehrschaos. Viele Verkaufsstände sind aufgebaut, die Rastafaris campieren am Fluss, manche haben Campingtisch und Sessel direkt im Wasser aufgestellt. Knapp vor der Autobahn finden wir noch einen großen Supermarkt. Der zugehörige Parkplatz hat eine Höhenbegrenzung, daher parke ich in der Zufahrt, während Lotte einkauft. Ich warte in der Hitze über eine halbe Stunde, bis Lotte die richtige Auswahl von Maronipürees getroffen hat. (In Wirklichkeit war nur Stau an der Kassa, weil nur eine überhaupt besetzt war.) Später – beim Verkosten der Spezialitäten – wird mir aber klar, dass sich das Warten ausgezahlt hat. Auf der Autobahn ist dann starker Urlaubsverkehr, unsere Reisegeschwindigkeit von 90km/h können wir aber fast immer fahren. Mit Navi-Hilfe finden wir den einige Kilometer von Carcassonne entfernten Campingplatz in Cazilhac. Es bleibt noch Zeit für einige Runden im Pool, ehe die Sonne untergeht. 
Wir wechseln auf das Motorrad und fahren zur Altstadt, vorbei an den großen Parkplätzen und parken direkt beim Eingang der Stadtmauer, wie es uns von Joachim geraten wurde. Carcassonne ist besonders sehenswert, weil hier nicht nur eine Burg, sondern die gesamte Altstadt von einer Festungsmauer umgeben ist, außerdem sind die gewaltigen Mauern bestens erhalten bzw. renoviert. Auch die Kirche ist sehenswert. Sie war ursprünglich eine romanische Basilika, die später durch ein gotisches Querschiff ergänzt wurde – das Ergebnis ist eine architektonische Meisterleistung und wunderschön. 

Der Ort selbst ist natürlich voll an den Tourismus angepasst: fast jedes Haus hat im Erdgeschoss einen Verkaufsladen oder eine Bar oder Restaurant. Viele dieser Läden bieten Sehenswertes, Lustiges oder auch nur Kitsch, was auch ganz nett sein kann. Überraschend groß ist die angebotene Vielfalt an Süßigkeiten. 

Wir kommen zur Burg, die aber leider schon geschlossen hat. Also steigen wir hinunter in den Schutzgraben. Er ist jetzt eine eigenwillig gestylte Gartenanlage, in der wir zwischendurch Pause machen. Nachdem wir fast alle Gassen und Plätze gesehen haben, besuchen wir noch eine Bar und trinken Cocktails im großen Innenhof, der von vielen Sonnenschirmen überdacht wird. Inzwischen ist es finster geworden und unbemerkt haben sich Gewitterwolken über der Stadt gebildet. Ich habe es schon wetterleuchten gesehen, aber es war lange nicht klar, ob es auch regnen würde. Es beginnt ganz langsam und allmählich, bis es dann ordentlich schüttet. Es hat keinen Sinn, jetzt zum Motorrad zu gehe, ja nicht einmal den Garten zu verlassen. Wir haben Glück, denn „unser“ Sonnenschirm eignet sich auch als Regenschirm. Nicht alle Gäste bleiben trocken, denn die meisten Schirme sind nicht dicht und wer im Innenraum des Lokals nicht mehr Platz findet, wird nass. Nach einer knappen Stunde sind Regenflut, Blitz und Donner vorbei. Wir brechen bald auf und kommen trocken zum Campingplatz. Das passt auch so, finden wir, schließlich hat uns der Regen im Gewitter an der Ardèche so erwischt, dass es für den ganzen Urlaub reicht.


Sonntag, 28.7.


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Wir nähern uns endgültig unserem Reiseziel, den Pyrenäen. Im Tal des Aude durchfahren wir eine sehenswerte Schlucht. Einmal biegen wir falsch ab und bemerken den Fehler erst nach 10km. Da sind wir bereits in einem anderen engen Tal und müssen erst eine Möglichkeit zum Umdrehen suchen. Wir finden einen kleinen Parkplatz und bleiben stehen, um uns zu orientieren. Der Parkplatz dient zum Besichtigen einer antiken Thermalbadeanstalt, die wir uns dann gleich ansehen.
Unter der Anlage führt ein Bach vorbei, dort sehen wir Leute baden. Wir überlegen: wo es früher heißes Wasser gab, könnte es auch noch heute fließen. Wir suchen einen Abgang zum Bach und fahren die enge Straße weiter. Schon nach der nächsten Kurve ist ein größerer Parkplatz, wir stehen am Ortsanfang von Rennes les Bains. Wir packen Badesachen und Trinkflasche in den Rucksack und gehen wenige Minuten zum vorher gesehenen Badeplatz. Beim antiken Badehaus fließt wirklich warmes Wasser aus einem Mauerauslass und sammelt sich in zwei kleinen Becken. Wir genießen unser erstes Thermalbadeerlebnis bei freiem Eintritt. Nach einer Stunde steigen wir ungern aus den Becken, aber wir haben leider nicht unbegrenzt Zeit. Im kleinen Ort finden wir eine Kreuzung, die gerade genug Platz zum Wenden unseres Gespanns bietet. Zurück auf der Hauptstrecke ist es nicht mehr weit bis zu unserem Tagesziel Axat.
Ein Campingplatz liegt direkt im Ort, ist aber klein und von Kanusportlern voll belegt. Der zweite Platz liegt völlig abgeschieden im Wald und ist nur über eine schmale und steile Zufahrt zu erreichen. Kein Wunder, dass hier genug Platz ist. Es ist erst Nachmittag und wir haben noch eine Motorradrunde geplant, aber Regenwolken lassen uns an unserem Plan zweifeln.
Nach einer Stunde zögern entscheiden wir uns doch für den Ausflug. In voller Montur diesmal, denn es sieht wettermäßig nicht so gut aus. Wir kommen zunächst zur Schlucht von Galamus. Diese ist nachmittags nur einspurig befahrbar, was nicht mit einer Einbahnregelung sondern durch zwei Männer mit Funkgeräten gesteuert wird. Große Schilder weisen darauf hin, dass man in der Schlucht nicht anhalten darf. Wir fahren also zügig durch und weiter zu unserem nächsten Ziel.

Das ist die größte der Katharerburgen: Peyrepertuse. Hierher haben sich viele Katharer nach der Belagerung und Einnahme inklusive Blutbad von Beziers zurückgezogen. Man sollte glauben, diese Burg sei uneinnehmbar, so hoch und unzugänglich klebt sie am Felsen. Aber schließlich wurde auch sie den Kreuzrittern und ihrem fanatischen „Heer“ von Ketzerjägern und damit die Menschen der Inquisition übergeben. Lange Zeit war sie dann eine der Grenzburgen und somit wichtig für Frankreich. Wir sind spät dran mit der Besichtigung, aber dafür entschädigt uns die Kühle und das Licht des Abends. Der Weg in die Burg ist steinig und schmal, geht bergauf und bergab rund um die Burg, denn es gibt nur einen Zugang.
Drinnen teilt sie sich in drei Burgen aus verschiedenen Zeiten und ist nur noch teilweise erhalten. Wer Ruinen mag, ist hier gut aufgehoben. Wir sehen uns alles an und erklimmen sogar die Treppe von Ludwig XII. in den obersten Teil der Burg. Viele tolle Aussichten und Ansichten der Burg entschädigen uns für die mühselige Kletterei.
Wir können uns nicht vorstellen, dass man hier auch nur annähernd auf Bequemlichkeit achtete. Jede Aktion und sei es nur Wasser aus den Zisternen holen oder die Toilette, die man noch sehen kann, aufzusuchen, muss ziemlich anstrengend gewesen sein.
Lotte entdeckt ein schönes Fenster und spielt Burgfräulein. Kreuzritterheer hat sie zum Glück keines entdeckt und da wir nicht belagert werden, treten wir den Rückweg an.
Wir fahren weiter unsere Runde, aber für die Besichtigung der zweiten Katharerburg Queribus, die als letzte kapitulierte, ist es schon zu spät. Sie bietet uns nur einen schönen Anblick auf ihre abweisende Außenseite. Wieder einmal kommen wir spät nach Hause und müssen noch irgendwas Essbares auftreiben. Diesmal sind es Nudeln mit Fertigsugo und als krönenden Abschluss eine Dose Obstsalat. Morgen brauchen wir aber dann wieder was Anständiges!


Montag, 29.7. 


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Heute geht es eine Strecke durch die französischen Pyrenäen. Zunächst eine schmale Straße an einem Fluss entlang und dann hinauf auf das Hochplateau der Cerdagne zwischen 1200m und 1500m Höhe, dessen Schönheit bezaubert und das von einem blitzblauen Himmel überspannt wird. Wir sind davon begeistert, wissen aber noch nicht, dass der mittel- bis dunkelblaue Himmel ein Markenzeichen der Pyrenäen ist und uns die nächsten zwei Wochen immer wieder in Erstaunen versetzen wird. Das kommt von der sehr trockenen Luft mit geringem Staubanteil und hat nur einen Nachteil. Die Sonne kann hier ungefiltert durch Wassertröpfchen in der Luft ihre Wirkung entfalten. Dementsprechend hell und direkt brennt sie vom Himmel. Lotte kann hier ohne Sonnenbrille und Sonnenhut kaum überleben. Zumindest haben wir die 50+ Sonnencreme nicht umsonst gekauft. Diese 50+ stehen übrigens nicht fürs Alter, sondern für den Sonnenschutzfaktor, falls jemand das nicht wissen sollte! Auf dem Hochplateau gibt es auch einen Stausee, Schigebiete und dementsprechend viele Orte, die hauptsächlich aus Hotels, Chalets, Appartementshäusern und Ferienwohnungen bestehen. Der Baustil ist allerdings, anders als bei uns, hauptsächlich aus Stein oder mit Steinen verkleidet. Nur die Balkone sind aus Holz und die Dächer aus dunklem Schiefer oder bei den neueren Häusern aus ebenso dunklem Eternit. Durch diese schöne Landschaft fährt auch ein alter Bummelzug, der „petit train jaune“, der kleine gelbe Zug, dessen Waggons im Sommer abgedeckt werden können, um die Aussicht und den Fahrtwind besser genießen zu können.
Wir fahren zum Rand dieser Hochebene, denn dort gibt es einen Campingplatz, den wir für die nächsten Ausflugsziele gut als Basis benützen können. Er liegt an der Endhaltestelle des kleinen gelben Zuges und auf ebenem Terrain. Die Besitzer sind sehr freundlich und engagiert. Ständig werkeln sie herum und verbessern selbst was geht. Der Mann spricht sogar ziemlich gut Deutsch. Eine Ausnahme in Frankreich. Die meisten können nur ihre eigene Sprache und nicht einmal ein paar Brocken Englisch, was Peter ziemlich stört. Als Lotte ihn einmal in der Nacht weckt, weil sie findet, dass er mit seinem Schnarchen die ganze Gegend aufweckt, meint er im Halbschlaf lapidar: „Die verstehen das ohnehin nicht, die können nur Französisch.“ Unsere netten Campingeigner geben uns einen extra großen Stellplatz und wir richten uns häuslich ein. Da uns allmählich das frische Gewand ausgeht und es hier eine Waschmaschine gibt, ist Waschtag angesagt. Allerdings haben wir zu viel Wäsche und zu wenig Kluppen. Um alles gleichzeitig trocknen zu können, lässt Peter sich etwas Geniales einfallen. Er hängt zunächst alle Unterhosen mit Kluppen auf und zieht dann eine zweite Wäscheleine durch. So kann er die Kluppen wieder wo anders verwenden.
Während unsere Wäsche vor sich hin trocknet, machen wir uns bereit für einen Abstecher nach Spanien. Das klingt komisch, ist aber nicht weit. Nur ca. 3km weiter liegt die spanische Kleinstadt Puigcerda. Zu besichtigen gibt es da nicht viel. Höchstens eine romanisch-gotische Kirche, von der nur mehr der Turm steht und ein paar hübsche alte Häuser.
Allerdings finden wir doch ein paar Besonderheiten. Puigcerda liegt auf einem steilen Hügel. Ein Teil des Ortes liegt unten und es ist ziemlich mühsam hinauf zu kommen. Dafür gibt es eine Treppe und für alle, die das nicht schaffen, einen Freiluftaufzug aus Glas.
Und in einer Nebengasse hat sich jemand kreativ betätigt und Balkonkisterl einmal anders gestaltet. Nach einem Eis für Lotte, denn das braucht sie ab und zu ganz dringend, fahren wir zurück zum Campingplatz.


Dienstag, 30.7.


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Wir gönnen uns ausschlafen und ein gemütliches langes Frühstück. Da wir aber wissen, wie lange wir für alles brauchen und wir noch einiges vor haben, machen wir uns bald danach auf unserem Motorrad auf die Socken. Das Hochplateau, auf dem wir uns befinden, ist nicht nur landschaftlich sehr schön, sondern auch verwöhnt mit 300 Sonnentagen im Jahr, bei der schon erwähnten trockenen, klaren Luft des Gebirges. Das hat dazu geführt, dass man schon in den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts angefangen hat, mit der Sonne als Energiespender zu experimentieren.
Seit gut vierzig Jahren steht in einer Senke bei Odeillo das „Grande Four de Soleil“, der größte Sonnenofen der Welt. Dabei handelt es sich um eine Anlage, die ausschließlich zu Materialforschungszwecken genutzt wird.

Sie besteht aus ca. 3000m2 Spiegelfläche, die mittels Präzisionsgeräten so ausgerichtet wird, dass sie das einfallende Sonnenlicht auf einen riesigen Parabolspiegel wirft. Dieser bündelt es und konzentriert es auf eine Fläche von 10 x 10cm. Dort entwickelt es eine Hitze von bis zu 4000°C. Da schmilzt so gut wie alles. Zum Forschen ist das unter anderem deshalb so gut geeignet, weil beim Erzeugen der Hitze keine Abfallprodukte in chemischer Form anfallen, da es sich ja um Sonnenenergie handelt. Das heißt, die Forschungsergebnisse sind unverfälscht und daher brauchbarer als anderswo. Wissenschaftler versuchen hier hitzebeständige Materialien beispielsweise für die Raumfahrt zu finden. Hier wurden etwa die Keramikkacheln für die Spaceshuttles entwickelt und getestet.
Wir bekommen das Forschungslabor bei der Führung leider nicht zu sehen, aber dafür eine Demonstration in kleinem Stil. Ein 2x2m großer Spiegel wirft Sonnenlicht auf einen runden Parabolspiegel mit ca. 1,5m Durchmesser. Unsere Fremdenführerin hält zuerst einen armdicken Holzprügel in den Brennpunkt. Man hört gar nichts und es raucht auch nichts, aber im Bruchteil einer Sekunde steht das Holz in Flammen. Dann spannt sie ein 3mm starkes Stahlblech in eine spezielle Vorrichtung und schiebt diese genau in den Brennpunkt. Innerhalb von 24 Sekunden entsteht ein rundes Loch von 1cm Durchmesser. Das ist beeindruckender als alle Worte. Das Hochplateau bietet aber noch eine weitere Attraktion, zu der wir jetzt fahren. Es sind die heißen Thermalquellen von Llo. Was wir finden, ist ein nach unseren Maßstäben kleines Thermalbad. Es gibt drinnen und draußen je drei kleine Becken, die verschiedene Massagedüsen anbieten. Auch die Umkleideräume und Duschräume sind winzig und sonst gibt es gar nichts. Dafür ist das Wasser mit bis zu 38°C herrlich warm, selbst wenn die Sonne vom Himmel brennt. Es ist mit Soda versetzt und somit gut für die Haut und gegen Rheuma. Das Bad liegt an einen Hang geschmiegt über einem Fluss und erinnert eher an alte Kuranlagen. Tatsächlich gibt es nebenan ein Hotel, das wohl zu diesem Zweck um die vorletzte Jahrhundertwende entstanden sein dürfte. Ganz ungewohnt für uns schließt das Bad täglich um 18:30 und so können wir noch im Sonnenschein unsere Runde beenden.


Mittwoch, 31.7.


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Heute haben wir eine lange Fahrt auf der N260 vor uns, das ist die Route, die von Ost nach West am südlichen Rand der Pyrenäen verläuft. An sich eine Hauptstraße und wir hoffen auf gute Straßenbedingungen, damit wir auch weiterkommen. Wir wechseln über die Grenze nach Spanien und anfangs durch das Vall du Segre bis La Seu d´Urgell entspricht die Straße noch unseren Erwartungen. Da wir tanken müssen und herausgefunden haben, dass der Diesel in Andorra sehr günstig ist, machen wir einen 10km Abstecher in den kleinen Pyrenäenstaat. Wirklich können wir dort um sagenhafte EUR 1,16 tanken und wir schütten gleich einmal 100lt hinein, damit sich der Umweg auch auszahlt. Ansonsten wollen wir nicht in Andorra bleiben, denn es besteht an dieser Straße nur aus Einkaufszentren. Wir schwingen uns wieder auf die N260, aber diese wird jetzt immer schmäler, schlechter, kurviger und bergiger.
Um die Mittagszeit gönnen wir uns eine kurze Rast. Es wird wieder sehr heiß und wir suchen einen Rastplatz am Fluss mit Schatten für unseren Bus. Auf der ganzen Fahrt bis hierher und auch später fällt uns auf, dass es sowohl in Frankreich als auch in Spanien in kurzen Abständen schöne und angenehme Rastplätze gibt. Wir finden einen im Vall de la Noguera Pallaresa, wo der Fluss allerdings ziemlich reißend ist. Peter traut sich trotzdem ins Wasser und schwimmt eine kleine Runde. Nachher gibt es die Reste eines griechischen Salates vom Vortag und guten eisgekühlten Saft mit Wasser im Schatten am Fluss.

Der ganze Tag ist ein einziges Auf und Ab. Kaum haben wir einen Pass erklommen und wieder die Talsohle erreicht, geht es schon wieder aufwärts. Wie fühlen uns ein bisschen wie auf einer Hochschaubahn. Lotte denkt an das Brettspiel mit dem Titel: Immer munter, rauf und runter. Peter errechnet später, dass wir an diesem Tag 7250 Höhenmeter absolviert haben. Damit waren wir locker am höchsten Berg Europas. Wir sind bereits in den Zentralpyrenäen, die höchsten Gipfel kommen in Sichtweite. Nach vielen Aufs und Abs kommen wir endlich in das Valle de Benasque, am Rande des Nationalparks Posets-Maladeta. Wir queren den Rio Ezera bei Castejon und sehen kurz durch die Bäume einige Wohnwagen. Dort gibt es einen schön beschriebenen Campingplatz, aber Peter möchte weiter ins Tal hinein.

Es geht bergauf, das Tal wird schmäler und zwei Baustellen ärgern uns, weil wir voll eingestaubt werden. Weiter oben soll es noch 4 Campingplätze geben. Beim ersten, den wir sehen, kommen wir sicher nicht durch das Einfahrtstor und er hat für uns auch zu kleine Stellplätze. Der zweite, den Peter anpeilt, liegt zwar schön am Fluss, aber das Tal ist hier schon sehr schmal und der Platz liegt deshalb lange im Schatten der Berge, außerdem führt nur eine einspurige 500m lange Staubstraße dorthin. Das ist nichts für uns. Mühsam fährt Peter rückwärts wieder auf die Hauptstraße und sucht eine Stelle zum Umdrehen. Denn weiter hinauf ins Tal wollen wir nicht. Da oben fühlen wir uns von den Felswänden eingesperrt, es gibt wenig Sonne und da es schon auf 1400m ist, wird es nachts sicher sehr kalt. Ganz so ursprünglich müssen wir es auch nicht haben. Also fahren wir das Tal wieder hinunter. Dabei fällt uns ein Campingplatz auf der anderen Flussseite auf. Auch er ist nur über eine einspurige Straße erreichbar. Allerdings ist diese asphaltiert. Wir schauen uns den Platz an, aber die Stellplätze sind fast alle belegt und sehr klein. Also drehen wir um und fahren über die zwei staubigen Baustellen wieder ins Tal nach Castejon. Der dortige Platz liegt sonniger, in der Ebene und hat sogar einen Pool. Doch als wir hinkommen, sehen wir die Bescherung. Das Hochwasser im Juni, das ja auch in Deutschland und Österreich große Schäden angerichtet hat, hat den Campingplatz einfach weggeschwemmt. Übrig blieben nur Schlamm und zerstörte Wohnwägen. Langsam wird es Abend und dämmrig und wir haben jetzt echt genug vom hin und her fahren. Weit und breit gibt es jedoch nirgendwo noch andere Campingplätze.
Also versuchen wir es noch einmal mit dem Platz, wo wir gerade waren, machen uns aber nicht allzu viele Hoffnungen, noch einen Stellplatz zu bekommen. Zu unserer Überraschung spricht der Mann an der Rezeption auch Französisch und hat überhaupt kein Problem mit unserem langen Gefährt. Er hat unten noch eine Wiese ohne Stellplatzeinteilung. Dort können wir uns ausbreiten. Einen Pool hat der Platz auch und die Sanitärgebäude sind sauber und freundlich. Hier bleiben wir gerne, zwischen lauter spanischen Dauercampern, die sich offenbar schon seit Jahren kennen. Die ganze Großfamilie scheint sich hier zusammenzufinden, keiner weiß, wo welche Kinder hingehören, denn sie scheinen überall zu Hause zu sein und es sind ganz schön viele. Die Menschen sind freundlich und spanisch laut. Hierher verirren sich nur wenige Touristen - ein paar Niederländer und wir.


Donnerstag, 1.8.





Lotte braucht einen Ruhetag, ich suche mir daher eine Schotterstrecke für einen XT-Ausflug. Zuerst fahre ich ein Stück talabwärts, vor Castejon zweigt eine Paßstraße nach Westen ab. Immer wieder habe ich schöne Ausblicke zurück zum Valle de Benasque und zum Maladeta-Massiv mit den höchsten Gipfeln der Pyrenäen. Über den knapp 2000m hohen Pto. de Sahun gelange ich in das westlich gelegene Valle de Gistain.
Dort mache ich eine Pause im kleinen Dorf Plan. Ich erreiche den Dorfplatz zur Siesta-Zeit, es ist heiß und still, kein Mensch ist zu sehen. Dann höre ich aus einer Wohnung Klaviermusik und fühle mich wie in einem Italo-Western. Für die Rückfahrt wähle ich eine Strecke, die in der Karte als Fußweg eingezeichnet ist. Am Navi ist es immerhin eine unbefestigte Straße, allerdings fehlt ca.1km auf der Verbindung ins nächste Tal. Tatsächlich fahre ich anfangs auf einer recht guten Schotterstraße. An einem offenen Schranken steht ein Fahrverbotsschild, aber der gute Straßenzustand verführt mich zum Weiterfahren. Bald teilt sich der Fahrweg, auf gut Glück entscheide ich mich für die rechte Variante. Der Fahrweg wird bald schlechter und wird offensichtlich nur mit Traktoren befahren, dann endet er auf einer Anhöhe bei einer Viehtränke. Ich steige ab, kann aber keine Möglichkeit zum Weiterkommen finden. Also fahre ich die ca. 3km bis zur Wegteilung zurück und versuche jetzt den linken Ast, der bergab führt. Hier geht es zuerst recht gut weiter, dann erfolgt wieder eine Teilung. Ich überlege nicht lange und nehme den eindeutig besseren Fahrweg, der aber bald darauf bei einer Kirche endet. Jetzt bleibt nur noch die Abzweigung auf einen zugewachsenen Fahrweg, wo sich Felsplatten und Schlammlöcher abwechseln. Sehr steile stufige Bergab-Abschnitte verursachen Stress, weil sie bergauf wahrscheinlich nicht zu fahren sind, falls ich wieder umdrehen muss. Bilder gibt es von diesem Abschnitt leider keine, weil ich bei Stress immer darauf vergesse und nicht die innere Ruhe für Fotopausen habe. Dann komme ich zu einem geschlossenen Schranken mit Fahrverbot in die Gegenrichtung. Ich fluche erstmal ordentlich, weil sich dieses Hindernis nicht umfahren lässt. Dann sehe ich mir das Schloss genauer an. Zum Glück ist es nicht versperrt, sondern lässt sich öffnen. Ich bin erleichtert, weil ich mich wieder im offiziellen Straßennetz befinde, obwohl der Fahrweg auf Navi und Karte nicht eingezeichnet ist. Er führt aber weiter bergab, für mich ein gutes Zeichen. Nach einigen Kilometern ist klar, dass der Weg in die passende Richtung führt, sogar das Telefon funktioniert wieder und ich rufe Lotte wegen meiner Verspätung an. Dann erreiche ich das Dorf Barbaruens. Hier beginnt wieder Asphalt und ich fahre problemlos zurück zum Campingplatz. Geplant war die Rückkehr für 17.00 Uhr, jetzt ist es 19.00 Uhr. Ich raste kurz, dann fahren wir noch zum Einkaufen und Essen nach Castejon.


Freitag, 2.8.



Heute machen wir eine Wanderung und brechen bald nach dem Frühstück auf. Es ist noch relativ kühl und wir nehmen Pullover und Jacken mit. Mit dem Motorrad geht es das Tal hinauf, durch Benasque durch und weiter zum Hospital de Benasque. Dort ist für Fahrzeuge Endstation. Nur ein Bus bringt die Touristen weiter talaufwärts. Wir wollen ein bisschen länger gehen und wandern hinauf. Eine Steilstelle bringt uns dann so richtig ins Schwitzen. Lotte ärgert sich, dass sie ihren Sonnenhut vergessen hat. Ohne ihn schmilzt sie praktisch dahin und ihr Kreislauf findet das gar nicht lustig. Also macht sie sich aus ihrer Jacke einen tollen Kopfschmuck, der doch ein wenig vor der Sonne schützt.
Der Ausblick auf der nächsten Talsohle lässt sie wieder aufatmen. Grüne Almwiesen soweit das Auge reicht. Almrausch und Schwertlilien bilden eine für uns sehr seltsame Kombination. Dann kommen wir zu einer Stelle, wo uns ein Fluss entgegenkommt und in einem Kessel verschwindet. Er sucht sich seinen Weg unterirdisch. Wir lesen, dass er erst viele Kilometer weiter unten wieder zum Vorschein kommt und schließlich angeblich in die Garonne mündet.
Weiter flussaufwärts stürzt ein reißender Wasserfall über Felsenklippen und bestäubt uns mit seinem kühlen Wasser.
Auch diese Klippe müssen wir höhenmäßig noch überwinden, bevor wir wieder in einen breiten Talkessel kommen, durch den sich der Fluss schlängelt.
Hier lassen wir uns nieder, jausnen, kühlen uns die Füße und genießen den Ausblick auf den Gletscher des Aneto. Zurück nehmen wir den selben Weg, aber das letzte Stück fahren wir mit dem Bus hinunter. Unser Moto steht noch da und bringt uns nach Hause, wo wir noch ein wenig im Schwimmbad planschen. Aber sobald die Sonne untergeht und das tut sie hier in den Bergen ziemlich früh, wird es kalt. Abends lange draußen sitzen ist hier nicht so angenehm. Dafür haben wir noch keine Nacht vor Hitze schlecht geschlafen.


Samstag, 3.8. 


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Heute verlegen wir unsere Basis vom Naturpark Maladeta zum Naturpark Ordesa. Das heißt von Sesue ins ca. 60km entfernte Ainsa. Luftlinie sind es kaum 20 km, aber hier kommt man nirgendwo auf geradem Weg hin. Wir bewegen uns also zwischen der Verfluchten Bergkette (Maladeta) und dem Verlorenen Gebirge (Monte Perdido). Das klingt nicht gerade Vertrauen erweckend. Bald nach Castejon durchfahren wir wieder eine 15km lange Schlucht, wo die schmale Straße kaum Platz findet. Noch am Vormittag erreichen wir den Campingplatz in Ainsa. Es ist wieder sehr heiß und wir verbringen die Mittagshitze am Pool. In diesem breiten Tal kann die Sonne ihre ganze südliche Kraft entfalten. Die Luft flirrt, ein Getreidefeld wird gerade abgeerntet und der Himmel ist ein sengendes weißliches hellblau. Lotte genießt das und möchte den Campingplatz und den Pool nicht verlassen. Am Nachmittag starte ich daher allein trotz oder vielleicht auch wegen schweißtreibender Hitze zu einer Runde durch die Schlucht des Rio Bellos. Die Schlucht beginnt nahe dem Ort Escalona. Dort komme ich bei einem großen Campingplatz vorbei, der aber in keinem Führer verzeichnet ist. Durch die Schlucht führt eine Einbahnstraße. An einer besonders schmalen Stelle ist eine Hochwassermarkierung, fast 20 m über dem normalen Wasserstand und 2 m über dem Straßenniveau. Die Straße zurück führt hoch über der Schlucht in ein parallel laufendes Tal wieder nach Escalona.
Der Campingplatz in Ainsa ist sehr staubig, für Peter eine Qual, denn er hasst Staub und Sand. Jedes Mal, wenn ein Auto vorbeifährt und uns einnebelt bekommt er einen Anfall und schimpft vor sich hin. Auch der Stellplatz bietet nur getrockneten Lehmboden, den man beim Ein- und aussteigen immer mit in den Bus schleppt. Ein weiteres Ärgernis für Peter. Die Toiletten sind nur über viele Stufen zu erreichen. Peter sieht hier keine Zukunft und erzählt Lotte vom Platz bei Escalona. Da Lotte vom genervt sein ihres Mannes genervt ist, fahren wir mit dem Motorrad die 12km talaufwärts, um den Platz zu besichtigen. Hier passt alles, daher werden wir morgen wechseln, obwohl es Lotte ein wenig leid ist um das südliche Flair in Ainsa. Daher besuchen wir am Rückweg noch die Altstadt, genießen die südländische Atmosphäre und lassen den Tag in einem netten Lokal ausklingen.



zu Teil 1: von Graz an die Ardeche


zu Teil 3: von Ainsa bis zum Ossiachersee

Kommentare:

  1. Danke für's Einstellen, tolle Tour, super Bericht, schöne Bilder !

    Gruß
    vom Zirbitz!

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