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Mittwoch, 10. August 2016

Bye Bye LKW, hello Wohnmobil !

Heute früh kommt schon der Anruf von Mercedes Wittwar: der Stellmotor für die Leuchtweitenregulierung ist da. Am Weg zur Werkstätte fahren wir noch bei Fa. Lenhardt-Mossier vorbei und können dort den umsonst gekauften Kugelkopf zurück geben. Dann wird bei Mercedes der Stellmotor eingebaut und die Leuchtweite der Scheinwerfer nachjustiert. Leider ist die offizielle Freigabe der etwas größeren Reifen (215/75 R 17,5), die ich gerne als Variante eingetragen hätte, noch nicht eingelangt. Ein Anruf in Wien scheint etwas nachzuhelfen, denn innerhalb einer Stunde kommt die Bestätigung per Mail. Mercedes verrechnet uns dafür 108 Euro, nicht zufällig sprechen Insider von der "Sternenapotheke".
Dann fahren wir wieder zur Landesprüfhalle, wo das Auto einer "Nachprüfung" unterzogen wird. Diesmal passt alles, nur die Reifenfreigabe gibt es wieder nicht. Durch den geänderten Reifendurchmesser würde der Tachometer ca 2% zu wenig anzeigen - da wäre natürlich eine Angleichung erforderlich. Ich verkneife mir die Frage, welcher PKW-Tacho überhaupt mit einer Toleranz von nur 2% anzeigt. Wie auch immer, in ca 2 Wochen sollte die Genehmigung zum Abholen bereit liegen.

Dienstag, 9. August 2016

Probleme beim Typisieren

hat es heute leider gegeben. An zwei Stellen, die wir nicht vermutet haben.
1.  Die Leuchtweitenregulierung beim rechten Scheinwerfer funktioniert nicht, der Stellmotor ist defekt und muss getauscht werden. Natürlich ein "schwerer Mangel", der eine Typisierung erstmal verhindert.
2.  Am Kugelkopf der Anhängevorrichtung fehlt das Typenschild. Ein kleines Schild ist zwar sichtbar, aber es ist absolut unleserlich. Und somit ist kein d-Wert verfügbar, der für die Berechnung der zulässigen Anhängelast notwendig ist. Großes Problem, was tun? Wir kontaktieren Mercedes Benz in Graz, aber auch die dortigen Datenbanken können uns nicht helfen. Die einzige Möglichkeit ist somit ein neuer Kugelkopf mit Prüfzeichen und Typengenehmigung. Der ist aber bei Mercedes "richtig teuer" und kostet fast EUR 500,-. Daher versuchen wir unser Glück bei einem benachbarten Aufbauhersteller. Tatsächlich gibt es dort ein passendes Teil um EUR 88,-. Wir wollen es kaufen und erfahren dann, dass es für eine Neutypisierung nicht zugelassen ist. Aber der geduldige Verkäufer findet dann doch ein Teil, dass alle Voraussetzungen erfüllt und auch nicht mehr kostet. Mit d=31,5. Wir wären schon mit einem Wert von 23,5 zufrieden, das ermöglicht die volle Anhängelast von 3.500kg. Ich möchte die Anhängekupplung gleich vor Ort tauschen, scheitere aber an den voll angezogenen Schrauben. Also alles einpacken, bei meiner Firma vorbei fahren, dort den Gedore-Steckschlüsselsatz für harte Einsätze ausborgen und wieder einmal zu einem Arbeitseinsatz in die Amselgasse. Erst mit Hilfe einer Rohrverlängerung lassen sich die Befestigungsschrauben lösen. Um die alte Kupplung gut aufbewahren zu können, reinige ich sie vorher noch gründlich mit Putzlappen. Und was kommt da unter einer mehrere Millimeter dicken Schicht aus Schmierfett und Strassenstaub zum Vorschein? Ein Typenschild mit allen von uns gesuchten Eintragungen. Auch gut, hoffentlich können wir die neue Kupplung morgen zurück geben.

Sonntag, 7. August 2016

alles anders, alles neu(er)

seit 3 Wochen ist es Realität: unser "Projekt 818"

gefunden auf einer Website, die unter anderem Nutzfahrzeuge aus Deutschland anbietet. Vor einem Monat noch im ehemaligen Ruhrpott in Essen, jetzt beginnt sein neues Leben in Graz. Ein Mercedes Vario 818 K, Baujahr 2006, ehemaliges Servicefahrzeug einer auf Tankfahrzeuge spezialisierten Spedition. Und weil das deutsche Ausfuhrkennzeichen in wenigen Tagen ungültig wird, muss es jetzt schnell gehen:
Wir planen eine Neutypisierung als Wohnmobil und hoffen, dass wir dafür die Mindestanforderungen erfüllen: ein Kasten, mindestens ein Fenster im Wohnbereich, eine fix installierte Kochgelegenheit, eine Sitz- und Schlafgelegenheit, ein Tisch. Seit gestern sind wir damit fertig, am Dienstag ist die Vorführung bei der Stmk. Landesregierung in der Petrifelderstraße. Das Fahrzeug muss natürlich auch technisch in Ordnung sein, für alle Fälle haben wir bereits eine "Vorprüfung" bei Mercedes absolviert.

die Schlafcouch aus willhaben, noch nicht am endgültigen Platz

natürlich montieren wir FI-Schalter und Sicherungsautomaten

Die Kommodentüren müssen gegen Öffnen während der Fahrt gesichert sein, hier ist improvisieren gefragt

das vorgeschriebene Fenster ist fertig, die Blechsicken machten den Einbau nicht einfacher...
und zum Schluss die zwei Fotos für die Einzelgenehmigung:

von links vorne...
...und rechts hinten

Donnerstag, 28. Juli 2016

leider ist nichts geworden

aus dem neuen Getriebe.
Die Fa. Mestebeld B.V. aus den Niederlanden hat es zwar geschickt, aber der Einbau war dann praktisch unmöglich. Das Teil war größer als gedacht. Somit wäre die Gelenkwelle zu kürzen und dieses Problem hätten wir noch akzeptiert. Dafür gibt es in Wien und Graz spezialisierte Unternehmen, die Kardanwellen trennen, schweißen und wuchten können. Dann stellte sich noch heraus, dass zusätzlich ein Querträger im Fahrzeugrahmen nach hinten versetzt werden muß. Da war aber der Auspuff im Weg - und hier hätten wir improvisieren müssen. Danach erst wäre der Weg für den Einbau frei gewesen, und wenn dann die Verzahnung nicht in die Kupplung passt, ist alles nicht nur umsonst, sondern wir stehen mit einer zu kurzen Kardanwelle für das Originalgetriebe da.
Daher unsere Entscheidung: Alles zurück! Zum Glück war die Lieferfirma sehr kulant und hat das Tauschgetriebe zurück genommen. Dafür nochmals Danke!

Freitag, 22. April 2016

G3/60 - 5/7,5

endlich haben wir eine Entscheidung getroffen.
seit mehreren Jahren suche ich ein anderes Getriebe, das das Befahren von schlechten und steilen Fahrwegen erleichtert. ein Beispiel ist die Zufahrt zu unserem Titelbild, so eine Aktion soll kein Kopfweh verursachen. Und weil es halt ein Mercedes ist, kann man auch nach 30 Jahren am Gebrauchtmarkt noch was passendes finden. Noch liegt das Teil in Holland, aber in wenigen Tagen wird es eintreffen. Damit können wir dann dort aufgeben, wo andere gar nicht hinkommen!

und der Titel?
G3: Mercedes Größe 3
60: Eingangsdrehmoment 600Nm
5:   5 Gänge
7,5:Übersetzung 1. Gang: 7,5 zu 1

Sonntag, 3. April 2016

Toter Mann und junge Schafe

die erste Mopperl-Runde in diesem Jahr geht über Weiz und Birkfeld ins oststeirische Joglland. Auf einem bewaldeten Hügel treffen sich mehrere Fahrwege, die von Strallegg, Wenigzell und Miesenbach bei Birkfeld herauf führen. Auf der Wegkreuzung steht der Bildstock "Toter Mann", der auf alte Geschichten und Gebräuche hinweist:



Weil´s so lustig ist, fahre ich vier der 6 Schotterstrecken (nur 2 gelten als Forststraßen und haben Fahrverbotsstafeln oder Schranken). Dann möchte ich weiter zum Wetterkogelhaus am Hochwechsel. Dort ist aber schon am Schranken der Mautstraße der Spass zu Ende, eine Schneebarriere versperrt außerdem die Weiterfahrt. Entgegen kommende Wanderer berichten von über 1m hohen Schneeverwehungen im oberen Bereich der Straße.


Also gleich über Rohrbach a.d. Lafnitz und Hartberg weiter nach Buchberg und dort auf der Schafweide die neu geborenen Lämmer zählen. 3 waren es vor wenigen Tagen, jetzt sind es sechs. Die jüngsten sind erst 1-2 Tage alt und noch etwas wackelig unterwegs.



Ich will noch vor Sonnenuntergang heimkommen, weil anfang April mit der Dämmerung auch sofort die Kälte kommt. Daher zurück nach Hartberg und auf der B54 über Gleisdorf und Ries nach Hause. Die ersten 200km in der Saison 2016 sind erfolgreich und rutschfrei absolviert.

Sonntag, 25. Mai 2014

Fotokurs in Kamnik

In der slowenischen Stadt Kamnikmachen wir einen dreitägigen Kurzurlaub, der doch kein Urlaub ist: Wir sind nicht (nur) zum Vergügen hier, sondern wollen besser fotografieren lernen.